Disney+ hat die zweite Staffel von ICH BIN GROOT präsentiert. Erneut gibt es fünf Kurzfilme von Kristen Lepore, die sie allesamt geschrieben und inszeniert hat. Es sind kleine nette Guardians-Häppchen, denn die Laufzeiten liegen bei vier bis sechs Minuten, und das inklusive Abspann.

Aber wie schon die erste Staffel ist auch diese hier vergnüglich. Der kleine Groot wird Mutter eines Vogels, findet eine Nase, mit der er riechen kann, baut einen Schneemann, der zum Terminator wird, will unbedingt ein Eis und wird vom Beobachter beobachtet.

Bei der Eis-Folge gibt es ein stimmliches Cameo von Bradley Cooper, der einen Satz als Rocket Racoon spricht. In der fünften Folge ist im Original Jeffrey Wright zu hören, der bedeutungsschwanger, wie der Beobachter nun mal redet, vom Ende des Universums schwadroniert, sollte Groot nicht etwas total Wichtiges machen.

Dies ist die erste Produktion aus dem GUARDIANS OF THE GALAXY-Umfeld, an der James Gunn nicht mehr beteiligt ist. Kristen Lepore hat aber auch alles unter Kontrolle. Diese kurzen Filmchen sind witzig. Sogar sehr witzig. Bisweilen sogar mit ein bisschen Gefühl. Auf jeden Fall gute Unterhaltung, auch wenn sie insgesamt nicht mal eine halbe Stunde dauert.

Darum: Mehr Groot! Wir wollen mehr Groot! Und zwar mehr Folgen und gerne auch längere Episoden.

Von Peter

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