Zum Auftakt der Miniserie präsentierte Disney+ gleich zwei Folgen. Wir haben uns die erste ein wenig genauer angeschaut.

Zehn Jahre nach Order 66: Obi-Wan Kenobi lebt als Ben auf Tatooine, passt aus der Ferne auf Luke Skywalker auf, geht einem normalen Leben nach. Die Inquisitoren kommen nach Mos Eisley und jagen einen jungen Jedi, der bei Obi-Wan um Hilfe ansucht, aber nur den Rat erhält, sein Lichtschwert zu vergraben und unterzutauchen. Auf Alderaan wird Leia Organa entführt. Bail Organa wendet sich an Obi-Wan. Er ist der einzige, dem er traut, seine Tochter zurückzubringen. Widerwillig übernimmt der alte Jedi die Aufgabe.


Das Spielzeugraumschiff, das Obi-Wan hier von dem Jawa kauft, ist der T-16 Skyhopper, mit dem Luke am Anfang von STAR WARS: EPISODE IV spielt. Der Auftakt der Miniserie hat es in sich. Weil man Obi-Wan Kenobi konsequent weitergedacht hat. Er ist nicht mehr der Mann, den man in STAR WARS: EPISODE III zuletzt gesehen hat. Er ist – wie Leia es in der folgenden Episode ausdrücken wird – alt und ramponiert. Diese Miniserie ist für Obi-Wan Kenobi, was LOGAN für die Figur des Wolverine war. Ein letztes großes Abenteuer, ein Abgesang auf einen Helden, ein letzter Blick auf einen großen Jedi, der danach nur noch einmal in EINE NEUE HOFFNUNG aktiv wird. Die 17 Jahre, die seit Ewan McGregors letztem Einsatz als Obi-Wan Kenobi vergangne sind, zeigen sich. Er ist älter geworden – dieser Obi-Wan Kenobi ist auf dem Weg, der Ben Kenobi zu werden, wie man ihn durch Alec Guinness kennt. Schon nach dem Autfakt dre Miniserie kann man darum sagen, dass hier der Spagat gelingt, die Prequel-Trilogie mit der Original-Trilogie zu versöhnen. Dies ist das fehlende Mittelstück, das nicht nur zeigt, wie es Luke und Leia als Kinder ergangen ist und wo Bail Organa an diesem Zeitpuunkt der STAR WARS-Saga steht, sondern auch die Konsolidierung des Imperiums durch die Jedi jagenden Inquisitoren zeigt. Und: Hier versteht man erstmals wirklich, wieso Owen Lars Ben Kenobi in STAR WARS: EPISODE IV nicht mag.

Von Peter

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