Egmont hat die Gesamtausgabe der Comic-Strips von HÄGAR DER SCHRECKLICHE abgebrochen, immerhin aber mehrheitlich das Material von mehr als 40 Jahren gebracht. Viele der Bände sind mittlerweile vergriffen und entsprechend teuer. Da bietet sich eine Neuauflage an.

Der All Verlag ist nun Retter in der Not. Dabei bringt man mit 2017 (19,80 Euro) nicht nur den ersten unveröffentlichten Band, sondern beginnt mit 1973 (19,80 Euro) auch eine Neuauflage der schon erschienenen. Die Strips um den Wikinger, Eroberungsfeldzüge und häusliche Probleme sind spritzig, abwechslungsreich und witzig. Nur: Das ist ein Mammutprojekt, das mehr als 50 Bände haben wird. Mehr Umfang pro Band wäre hier gut gewesen. Denn der Verlag plant mit vier Bänden im Jahr – das heißt, man wird mehr als zwölf Jahre damit beschäftigt sein – ein Zeitraum, in dem dann wiederum Material für drei weitere Jahre vorliegt.

Eine etwas höhere Taktung wäre darum wünschenswert – sonst wird wohl nicht jeder Fan des Wikingers das Ende dieser Edition erleben. Aber wie dem auch sei, das Gute an Zeitungsstrips ist ja auch, dass man sie nicht in ihrer Gänze haben muss, um sie zu genießen. Gerade ein Comic wie HÄGAR DER SCHRECKLICHE bietet sich auch immer wieder an, einfach mal einen Band zur Hand zu nehmen und irgendwo mit dem Schmökern zu beginnen.

Von Peter

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