Gestgern ging MS. MARVEL an den Start. Hier unsere Meinung zur ersten Folge.

Kamala Khan ist ein riesiger Fan der Avengers und vor allem von Captain Marvel. Darum möchte sie auch auf die erste Avengercon gehen – und das verkleidet als Captain Marvel. Aber ihre strengen Eltern sind strikt dagegen, weswegen sie sich hinausschleicht, um mit ihrem Kumpel Bruno hinzugehen. Sie modifiziert ihr Kostüm mit einem Armband, das von ihrer Großmutter kommt – und das ihr Superkräfte verleiht.


Die Serie hat einen ganz eigenen Look, der sie von den anderen MCU-Projekten abhebt. Mit der kreativen Nutzung visueller Elemente erinnert das Ganze an SCOTT PILGRIM GEGEN DEN REST DER WELT, den Kamala sich im Fernsehen auch ansieht – ein Film mit Chris Evans und Brie Larson! Schuldirektor Wilson ist nach G. Willow Wilson benannt, die Autorin, die Kamala Khan erfunden hat. Die Serie ist die Ursprungsgeschichte von Ms. Marvel. Entsprechend passiert in Hinblick auf das Superhelden-Element in dieser ersten Folge noch nicht viel, aber dafür gelingt es, das typische John-Hughes-Feeling einer Coming-of-Age-Geschichte einzufangen. Zudem ist es erfrischend, so wie es auch in den Comics war, mit Kamala Khan eine Heldin zu zeigen, die Muslima ist und in einem Haushalt aufwächst, der nach pakistanischer Tradition geführt wird.

Damit einher geht ein Generationenkonflikt – der Eltern, die althergebracht leben, und der Tochter, die als junge Amerikanerin frei und selbstbestimmt leben will. Der Auftakt der Serie ist wirklich stark. Die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf, allen voran Iman Vellani, die die Aufgeregtheit, Superkräfte zu entdecken, sehr schön mit der grundangepissten Haltung eines Teenagers kombiniert.

Von Peter

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