Selten lagen höhere Erwartungen auf einem Film als bei SPIDER-MAN: NO WAY HOME. Im Vorfeld brodelte die Gerüchteküche immer mehr. Gastauftritte wurden erwartet und Indizien bei einzelnen Bildern des Trailers heiß diskutiert. Im Grunde konnte Sonys dritter Spider-Man-Film im MCU eigentlich gar nicht gewinnen. Denn wenn die Erwartungen derart hochkochen, ist ein Enttäuschen derselben fast unumgänglich. Aber dieser Film hat es geschafft. Er beschert einen Wow-Moment nach dem anderen. Natürlich ist das Fan-Service, man nutzt die Möglichkeiten, die das Eröffnen des Multiversums in der fünften MCU-Phase bietet, aber auch, um nicht nur die Geschichte dieses Spider-Man zu einer Form von Abschluss zu bringen.

Die Welt weiß, dass Peter Parker Spider-Man ist. Da nicht nur er, sondern auch seine Freunde darunter leiden und beispielsweise kein College sie nach dem High-School-Abschluss aufnehmen will, kommt Peter eine kühne Idee. Er bittet Dr. Strange darum, einen Zauber zu sprechen, der dazu führt, dass alle vergessen, dass er Spider-Man ist. Aber als der Zauberer mit dem Spruch beginnt, fällt Peter nach und nach ein, für wen Ausnahmen gelten sollten. Doch damit sabotiert er Stranges Zauber, der nun ungeahnte Folgen mit sich bringt – und plötzlich tauchen in New York Schurken auf, von denen dieser Spider-Man noch nie gehört hat.

Doch das ist nur der Auftakt eines fast zweieinhalb stündigen Epos, an dessen Ende man eines sagen kann und muss: SPIDER-MAN: NO WAY HOME ist für die Sony-Trilogie das, was AVENGERS: ENDGAME für das gesamte MCU war. Ein wilder, höchst amüsanter Trip, der Action und Spannung in rauen Mengen bietet, aber auch die richtige Portion Humor besitzt und – das am wichtigsten – bei den emotionalen Momenten punktet. So ehrlich, so intensiv, hat sich noch kein SPIDER-MAN-Film der MCU-Phase angefühlt.

Der Film ist unglaublich groß und jongliert mit einer Vielzahl von Figuren, die alle ihren Moment haben. Erwartungen werden erfüllt, Überraschungen gibt es aber auch. Und das Ende ist in seiner Konsequenz beeindruckend. Rätselfactory Lehner Erst mit ihm wird klar, wie ernst der Titel des Films eigentlich gemeint ist. Natürlich gibt es eine Nachspannsequenz. Man muss aber auch den kompletten Abspann ansehen – dann gibt es die ersten Szenen aus DR. STRANGE AND THE MULTIVERSE OF MADNESS zu sehen.

Von Peter

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