SAMMLERECKE Comics und Romane

Der Augensammler

  Der Augensammler

  Autor/Zeichner: Sebastian Fitzek/ Frank Schmolke
  Buch, farbig, HC, 200 Seiten.
  Splitter Verlag, 35,00 €

 

 

Ex-Polizist Alexander Zorbach ist das Klischee einer Hollywoodfigur. Sein Trenchcoat, der Bogart-Hut und sein Hang zur Flasche unterstreichen das Image. Als er eine Frau erschoss, die ihr Kind von einer Brücke schmeißen wollte wurde er vom Dienst suspendiert. Nun arbeitet er als Polizeireporter für die örtliche Tageszeitung. Sein Draht zur Dienststelle wird immer schlechter und die Scheidung von seiner Frau und die Krankheit seines Sohnes machen sein Leben auch nicht wirklich leichter. Zorbach hat sich hinter den Fall des Augensammlers geklemmt, einem Psychopathen der bereits sieben Opfer auf seiner Liste hat. Unter ihnen drei Kinder, denen er jeweils das linke Auge entfernt hat, was ihm seinen Spitznamen in der Presse einbrachte. Ein weiteres Markenzeichen des Killers ist die Stoppuhr, die jeweils bei den ermordeten Müttern der Kinder gefunden wird mit einem Countdown von 45 Stunden. Die Zeit, die den Ermittlern bleibt, um die entführten Kinder noch lebend zu finden. Zorbach lernt die blinde Physiotherapeutin Alina kennen, die eine seltene Gabe hat. Wenn sie Menschen berührt, kann sie Szenen aus deren Vergangenheit sehen. Sie ist sich sicher, dass der Augensammler kürzlich bei ihr in der Praxis war, da sie Details zu den Verbrechen „gesehen“ hat, die nur der Täter und ein kleiner Kreis der Ermittler haben können. Am letzten Tatort werden Spuren sichergestellt, die eindeutig auf Zorbach als Täter deuten. Selbst Zorbach ist sich nun, auf Grund der Indizienlage selbst nicht sicher, ob er der Täter sein kann…

Sebastian Fitzek ist seit über 15 Jahren nicht mehr aus der deutschen Krimi-Szene wegzudenken. Über 25 Bestseller wie „Passagier 23“, „Flugangst“, „Das Joshua-Profil“ oder der vorliegende Band „Der Augensammler“ gehen auf sein Konto. Frank Schmolke (Nachts im Paradies) adaptiert gekonnt die spannende Geschichte um den psychopathischen Serienmörder. Dabei gelingt es ihm keinen eins zu eins Abklatsch zu zeichnen, sondern eine völlig eigenständige Geschichte zu kreieren. (UL)

              

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel