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Bowie

  Bowie- Sternenstaub, Strahlenkanonen und Tagträume

  Autor/Zeichner: Steve Horton/ Michael & Laura Allred
  Album, HC, farbig, 160 Seiten.
  Cross Cult Verlag, 35,00 €

 

 

Künstlerbiografien über Größen der Rock und Popkultur scheinen Konjunktur zu haben. Sei es im Film „Bohemian Rhapsody“ über Freddy Mercury und „Rocketman“ über Elton John oder im Comic mit Biopics über die Beatles, Elvis oder Johnny Cash. Nun ist mit „Bowie - Sternenstaub, Strahlenkanonen und Tagträume“ eine weitere Biografie über einen der großen Stars der Popgeschichte erschienen, der 2016 von uns gegangen ist.
1947 als David Robert Jones in London in geordneten Verhältnissen geboren entwickelte er schon früh sein Interesse zur Musik. Bowie spielte Saxofon und Gitarre, wurde jedoch immer mit seiner ihm eigenen melancholischen Stimme in Verbindung gebracht.

Der Autor Steve Horton und der Zeichner Michael Allred (Sandman), beides bekennende Bowie-Fans, haben sich der Legende angenommen. Sie beleuchten Bowies Zeit des Auf- und Umbruchs von den späten 60-ern bis hin zu seinen legendären Konzerten als Ziggy Stardust. Bowie war ein Künstler, der sich immer neu erfand. Stets galt sein Interesse nicht nur seiner eigenen Musik. Er wurde von vielen Musikern und Künstlern inspiriert und verhalf einigen seiner Musikerfreunden als Produzent oder Protegé zum Erfolg. Auch schaute er immer über den Tellerrand hinaus und fasste auch Fuß im Filmgeschäft. Seine Wandlungsfähigkeit in seinen Musik-Stilen und seiner Inszenierungen auf der Bühne mit Makeup und schrillen Kostümen brachte ihm den Spitznamen „Chamäleon der Popmusik“ ein.

Das Colourwork für den Band wurde von Michael Allreds Schwester Laura gemacht, die mit ihren Farben die Stimmung der 70-er Jahre perfekt transportieren kann. Der Band wirft auch immer Seitenblicke auf Wegbegleiter von Bowie. Von Alice Cooper, Andy Warhole, Christopher Lee, Stanley Cubrick, Ringo Star, Iggy Pop, Mick Jagger bis Lou Reed.

Ich kam 1987 selbst in den Genuss, ein Konzert seiner Glass Spider Tour sehen zu dürfen und habe jede Seite der Comicgrafie, untermalt von frühen Bowie Klängen wie „Space Oddity“, „Life on Mars?“ oder „Rebel, Rebel“ aus meiner Musikanlage, genossen. (UL)

                

 

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