Im April 2013 erschien bei Panini „Der Heckenritter 2: Das verschworene Schwert“ mit einer neuen Erzählung um Dunk und Egg. Die Geschichte spielt anderthalb Jahre nach dem ersten Band. Ser Duncan hat sein Schwert dem alten Ser Eustace verschworen, ahnt aber nicht, dass er damit einen schweren Fehler gemacht hat. Das findet er erst heraus, als er wegen einer Grenzstreitigkeit als Unterhändler zur Roten Witwe aufbricht, mit der Ser Eustace im Clinch liegt.

Wie schon die erste Geschichte um den Heckenritter lebt auch „Das verschworene Schwert“ von einer sehr detailreichen Erzählung, die gerne abschweift. So werden Geschichten anderer Ritter und Herren erzählt, die mit der Haupthandlung nichts zu tun haben, aber schön illustrieren, dass in einer mittelalterlichen Welt Geschichte vor allem oral weitergegeben wurde.

Auf echte Fantasy-Elemente verzichtet die Geschichte. Sie ist vielmehr bodenständig erzählt und befasst sich mit dem Zwist, der zwischen Lehensherren auftritt. Interessant ist dabei auch, dass es hier nicht um eine wirklich große Auseinandersetzung geht. Beide Herrscher haben nur wenige Untertanen, so dass sich letzten Endes nur eine Handvoll Männer gegenüber stehen.

Von Peter

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