{"id":4041,"date":"2015-09-07T21:08:38","date_gmt":"2015-09-07T19:08:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.comicecke.de\/?p=4041"},"modified":"2015-08-31T21:15:12","modified_gmt":"2015-08-31T19:15:12","slug":"mike-mignolas-hellboy-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/2015\/09\/07\/mike-mignolas-hellboy-1\/","title":{"rendered":"Mike Mignolas HELLBOY (1)"},"content":{"rendered":"<p>Bevor Hellboy das Licht der Welt erblickte, musste Mike Mignola sich erst einen Namen machen. Er hatte kein gesteigertes Interesse an den Superhelden, sondern liebte das Makabre, den Horror, den Schrecken \u2013 eben all das, was es im Reich der buntgekleideten Weltenretter nicht gab. Aber er liebte auch Comics und wusste, dass ein Weg, seinen Traumberuf wahr werden zu lassen, eben darin bestand, sich der Superhelden anzunehmen. 1962 geboren, ver\u00f6ffentlichte Mignola seine ersten Arbeiten 1981 in dem Fanzine \u201eThe Comic Reader\u201c. Zwei Jahre sp\u00e4ter machte er mit seinen Arbeiten endlich auf sich aufmerksam und erhielt das Angebot, als Inker f\u00fcr Marvel zu arbeiten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/crmig.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4043\" alt=\"crmig\" src=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/crmig.jpg\" width=\"162\" height=\"240\" \/><\/a><\/p>\n<p>In dieser Profession war Mignola f\u00fcr verschiedene Titel wie \u201eDaredevil\u201c oder \u201eThe Defenders\u201c t\u00e4tig bevor es ihm 1985 gelang, seine eigene Miniserie \u201eRocket Raccoon\u201c zu lancieren. Im Jahr darauf wurde er f\u00fcr Marvels Hauptkonkurrenten DC t\u00e4tig, wo er als Zeichner Titel wie \u201eThe Phantom Stranger\u201c, \u201eWorld of Krypton\u201c oder die epochale \u201eCosmic Odyssey\u201c betreute. Sein Stil wurde zusehends d\u00fcsterer, was sich selbst bei bew\u00e4hrten Helden zeigte, so etwa der Elseworlds vorausgehenden Erz\u00e4hlung \u201eGotham by Gaslight\u201c, bei der er Batman gegen Jack the Ripper antreten l\u00e4sst, oder der Wolverine-Erz\u00e4hlung \u201eThe Jungle Adventure\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/goth.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4044\" alt=\"goth\" src=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/goth.jpg\" width=\"182\" height=\"277\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zehn Jahre, nachdem er sich bei Marvel und DC hoch gearbeitet hatte, kam seine Chance. Der US-Markt hatte sich in den letzten Jahren ver\u00e4ndert und einige starke Independents waren erschienen, die den Kreativen mehr Freiheiten zugestanden, sie ihre eigenen Ideen entwickeln lie\u00dfen und ihnen auch die Rechte an ihren Sch\u00f6pfungen lie\u00dfen. In einer derartigen Umgebung konnte Mignola endlich das tun, was ihm immer vorgeschwebt hatte. Das erste Mal tauchte Hellboy 1991 auf einem Cover einer Con-Brosch\u00fcre auf und sah nur entfernt dem Detektiv \u00e4hnlich, der sp\u00e4ter zu Mignolas gr\u00f6\u00dfter Sch\u00f6pfung werden sollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/hboy1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4042\" alt=\"hboy1\" src=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/hboy1.jpg\" width=\"106\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der G\u00fcrtelschnalle des D\u00e4mons lie\u00df sich jedoch schon sein Name, \u201eHellboy\u201c, lesen und Mignola d\u00e4mmerte, dass er hier vielleicht etwas hatte, das f\u00fcr mehr als nur ein Cover reichte. Mignola lie\u00df das Konzept in seinem Kopf reifen, wobei er kurzzeitig auch daran gedacht hatte, die Figur zum Teil eines Teams zu machen, aber obwohl er eine Zeichnung mit allen f\u00fcnf Mitgliedern der namenlosen Bande erstellte, aber da ihm weder f\u00fcr die Mitglieder noch f\u00fcr das Team selbst ein imposanter Name einfiel, verwarf er die Idee wieder (immerhin nahm auf dieser Zeichnung aber schon Abe Sapien Gestalt an).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/san.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4045\" alt=\"san\" src=\"http:\/\/www.sammlerecke.de\/comicecke\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/san.jpg\" width=\"180\" height=\"280\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sein echtes Deb\u00fct gab Hellboy in dem von Dark Horse Comics produzierten Heft \u201eSan Diego Comic Con Comics 2\u201c, in dem sich zahlreiche Kurzgeschichten zu den damals g\u00e4ngigen Titeln des Verlages fanden. Auch Hellboy erlebt hier sein erstes, \u00e4u\u00dferst kurzes Abenteuer, machte aber schon hei\u00df auf mehr. Auf dieses Mehr mussten die Fans jedoch lange warten, denn nachdem diese Geschichte im August 1993 zu sehen gewesen ist, dauerte es bis zum Deb\u00fct der ersten Miniserie \u201eSeed of Destruction\u201c noch bis M\u00e4rz 1994.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor Hellboy das Licht der Welt erblickte, musste Mike Mignola sich erst einen Namen machen. Er hatte kein gesteigertes Interesse an den Superhelden, sondern liebte das Makabre, den Horror, den Schrecken \u2013 eben all das, was es im Reich der buntgekleideten Weltenretter nicht gab. 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